Überfüllte Tierheime: Einschläfern als Ausweg?

Sehr erschüttert bin ich über diesen Artikel

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Auf einem Symposium zum Hunde-Gesetz Sachsen-Anhalts hat Magdeburgs Chef-Veterinär Klaus Kutschmann mit einer brisanten Äußerung auf sich aufmerksam gemacht. Er will dauerhaft gefährliche Hunde notfalls töten lassen.

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Umfrageergebnis mz-web.de

Umfrageergebnis mz-web.de

Besonders geschockt bin ich über das Umfrageergebnis der MZ. Ich kann die Meinung nicht teilen, wie man Tiere einfach einschläfern lassen kann, nur weil sie schwer vermittelbar sind. Gefährlich hin oder her. Der Mensch macht den Hund gefährlich! Für solche Tiere sollte es extra Einrichtungen geben, aber da müsste Vater Staat ja wieder was bezahlen.. geht ja gaaaar nicht.

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5 Kommentare zu “Überfüllte Tierheime: Einschläfern als Ausweg?

  1. Ich stimme mit Dir überein, dass der Mensch das Problem ist, nicht das Tier. ABER es gibt nicht genug Menschen, die in der Lage sind mit diesen Hunden zu arbeiten, sie zu sozialisieren und sicher unterzubringen. Bevor ein Tier ein Leben lang im Tierheim vor sich hin vegetiert, finde ich es sinnvoller es sanft einschlafen zu lassen. Es aber rein wegen überfüllter Tierheime zu machen finde ich falsch – es ist eine individuelle Entscheidung.

  2. solche einrichtungen kann man aber auch nicht mal eben aus dem boden stampfen. ich finde, man sollte für sowas die hundesteuer erhöhen, und damit die tierheime finanzieren.
    außerdem bin ich sehr für den hundeführerschein, dann gäbs nämlich keine gefährlichen hunde, wenn nur leute, die in der lage sind (und das auch wollen) ihren hund vernünftig zu erziehen, einen halten dürfen, dann gibts auch keine gefährlichen hunde mehr. denn wie du sagst, macht der mensch die gefährlich.

    • Ein Hundeführerschein ist wirklich für den A**** – der bringt niemanden weiter. „Gefährliche“ Hunde gibt es, weil Menschen sie dazu machen , aus zwei Gründen: die einen wissen es nicht besser – die anderen wollen es so. Aber so ein Führerschein schafft da keine Abhilfe. Kurse zur Hundepsychologie mit anschließendem Training schon eher. Und die Hundesteuer zu erhöhen ist ebenso sinnlos und wäre mehr als dreist. Wir zahlen bereits genug, dafür dass unsere Hunde atmen dürfen!

      • natürlich würde so ein führerschein abhilfe schaffen; denn um den zu kriegen müsste man zur „fahrschule“, d.h. man kriegt nen kurs in hundepsychologie und das wissen wird am ende abgeprüft. außerdem wird der umgang am lebenden hund geprüft.
        außerdem schaut jemand, ob man dem hund genug platz bieten kann und genug zeit hat. machen die meisten tierheime ja schon so.

        • Genau das bekommt man eben nicht – nicht mal 10% der Hundetrainer haben Ahnung von Hundepsychologie – wie soll denn da der Hundeführerschein aussehen? Wie oft man einen Hund füttert und was seine Grundbedürfnisse sind? Nicht mal das kriegen viele Halter hin, obwohl sie s wissen und für bestimmte Rassen so ein Sachkundenachweis ja sogar schon vorgeschrieben ist. Vorkontrollen sind keine Sicherheit für einen guten Platz. Wie viele Hunde kommen denn zurück, obwohl alles gepasst hat? Die Hunde beißen..sind aggressiv..sie ziehen an der Leine..Wer auch nur ein Fünkchen Ahnung von Hundepsychologie hat, lässt es erst gar nicht so weit kommen, weil er sich dem Hund gegenüber richtig verhält bzw. arbeitet so konsequent daran, dass diese Probleme schnell behoben werden können. Sei mir nicht böse, aber Du stellst Dir das zu einfach vor mit dem Führerschein.

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