Wie schnurren Katzen eigentlich?

Wer kennt es nicht? Man kommt nach Hause und wird von einer schnurrenden, fressbegierenden Katze begrüßt. *puuurrr*

Katzen schnurren schon im Kittenalter. Beim Stillen erzeugt das Muttertier dieses Geräusch, um sich und ihre kleinen zu beruhigen. Auch die Kitten schnurren dann. Es zeigt der Mutter, dass sie gut mit Milch versorgt und satt sind.

Aber auch in Stresssituationen hört man die Katzen schnurren. Es wird auch hier vermutet, dass dies zur Beruhigung der Katze dient.

Bommel schnurrt vorallem dann, wenn es Futter gibt. Auch wenn er auf Kuschelkurs geht, vibriert er *purr purr* oder beim Putzen *purrr*

Aber wie schnurren Katzen eigentlich?

Eine genaue Antwort darauf kann man leider nicht geben. Das Schnurren der Katze konnte bisher noch nicht richtig erforscht werden. Aber es gibt Theorien:

Kehlkopf-Hypothese
Diese Hypothese geht davon aus, dass das Schnurren der Katzen durch schnelles Zucken der Kehlkopfmuskeln und des Zwerchfells verursacht wird. Die Kontraktionsfolgen der Kehlkopfmuskeln verengen und weiten die Glottis und bringen die Atemluft so zur niederfrequenten Vibration.
Zungenbein-Hypothese
Die Hypothese besagt, dass das Schnurren der Katzen durch Reibung der Atemluft am Zungenbein erzeugt wird. Das Zungenbein verbindet die Zunge der Katze mit dem Schädel. Während bei allen Großkatzen das Zungenbein elastisch ist, ist es bei den anderen Katzen vollständig verknöchert. Dieser Unterschied ist möglicherweise die Ursache, warum Großkatzen nur beim Ausatmen schnurren, dafür aber umso lauter brüllen können. Die anderen Katzen können kontinuierlich beim Ein- und Ausatmen schnurren.
Blutwallungs-Hypothese
Eine weitere Hypothese vermutet die Ursache des Schnurrens im Auftreten von Blutwallungen in der hinteren Hohlvene der Katze, die das Blut aus dem Körper zum Herzen leitet. Da die Vene das Zwerchfell durchläuft, würde dort, bei Bewegung der Muskeln, der Blutstrom zusammengepresst. Dadurch entstünden Schwingungen, die durch die Bronchien und den Kehlkopf noch verstärkt werden. Diese Theorie gilt jedoch als fragwürdig, denn in diesem Fall sollten auch Hunde oder Menschen schnurren können.
„Falsche-Stimmbänder“-Hypothese
Eine weitere Hypothese begründet das Schnurren mit zwei Hautfalten, den „falschen Stimmbändern“, die hinter den echten Stimmbändern der Katze liegen. Beim Atmen würden diese Hautfalten in Schwingung gebracht. Dies erscheint aber eher unwahrscheinlich, da Katzen durchgehend schnurren und ihre Schnurrfrequenz dabei nicht verändern. Je nachdem, ob gerade die Luft angehalten, ein- oder ausgeatmet wird, ist dieses Schnurren lediglich unterschiedlich laut zu hören.
Quelle: wikipedia.de

Wie auch immer sie das nun auch machen. Es macht einfach Spaß, ihnen dabei zuzuhören und sind wir doch mal ehrlich: Wer wird beim Schnurren einer Katze nicht auch ruhiger!? 🙂

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