Endlich eine Antwort aus dem Büro von Herrn Dalli

Im Bezug auf meine Email, die ich vor einiger Zeit Herrn Dalli wegen des Artikels im Abendblatt schrieb, bekam ich heute endlich eine Antwort.

Ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Frau S.,
vielen Dank für Ihr Schreiben an Herrn Kommissar Dalli, welches an uns zur Beantwortung weitergeleitet wurde. Der Kommissar ist sich der Bedeutung des Tierversuchs- und Vermarktungsverbots in der Kosmetikrichtlinie für viele Europäische Bürger und Bürgerinnen sehr bewusst.
Leider wird es wird trotz intensiver Anstrengungen und großer Fortschritte bis 2013 noch keine validierten Alternativmethoden für die betreffenden Tierversuche geben. Die Kommission ist daher durch die Kosmetikrichtlinie aufgefordert zu untersuchen, welche Folgen sich aus dem Vermarktungsverbot in Ermangelung von Alternativmethoden ergeben.
Diese Folgenabschätzungsuntersuchung wird derzeit abgeschlossen. Die Kommission hat noch keine abschließende Position zu dem Thema bezogen. Die in dem Artikel des Abendblatts beschriebene Ausnahmeregelung ist eine der erwogenen Möglichkeiten.
In jedem Fall wird die Suche nach Alternativmethoden auch weiterhin eine Schlüsselrolle spielen. Die Europäische Kommission setzt sich für die Suche nach Alternativmethoden ein und hat in den letzten 20 Jahren mehr als 200 Millionen Euro in die Forschung nach Alternativmethoden investiert.
Mit freundlichen Grüßen
S. H.

 

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